Einführung
Die Haut gehört zu den wichtigsten Organen des menschlichen Körpers. Sie ist nicht nur seine Schutzhülle, sondern sie erfüllt sehr viele verschiedene Aufgaben. Ihre Funktionen sind äußerst mannigfaltig.
Die Gesichtshaut ist äußeren Einflüssen stärker ausgesetzt als die Haut des meistens bekleideten Körpers. Wind und Wetter, Sonnenbestrahlung und Austrocknung, Staub und Schmutz strapazieren sie. Auch das körperliche und seelische Allgemeinbefinden des Menschen, Gesundheit und Krankheit, Freude, Erregung, Kummer, Sorgen, Abspannung und Ermüdung wirken sich im Aussehen der Gesichtshaut aus. Es ist deshalb kein Wunder, daß an ihr Veränderungen wie Erschlaffung und Welkwerden am ehesten sichtbar werden.
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Die Ursachen der Erschlaffung der Gesichtshaut
Anatomisch besteht die Haut aus mehreren Schichten. Die wesentlichen Veränderungen spielen sich an den elastischen Fasern der Bindegewebsschicht ab. Im Laufe des Lebens verringern sich ihr Feuchtigkeitsgehalt und ihre Spannkraft. Den darunter liegenden Muskeln ergeht es ebenso. Aber auch die Zellteilungsfähigkeit und damit die Erneuerung der Haut verlangsamt sich. Ferner nimmt das Volumen des Fettgewebes ab. Die Folge ist die Bildung von Fältchen und eine Erschlaffung der Haut, ganz besonders im Bereich der Wangen und der weichen und muskelarmen Hautpartien unter dem Kinn, am oberen Teil des Halses und im Bereich der Augenlider. Die individuelle Veranlagung ist dafür verantwortlich, in welchem Lebensalter solche Ermüdungserscheinungen sichtbar werden; aber auch die Lebensumstände und viele andere Faktoren können sie verstärken oder beschleunigen.
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Was kann man gegen das Welkwerden der Haut tun?
Die Ermüdungserscheinungen und das Welkwerden der Gesichts- und Halshaut werden als Signale des Älterwerdens gefürchtet. Eines ist sicher, wir können nicht verhindern, daß wir älter werden. Wir können aber sehr wohl vorsorgen, daß wir nicht älter aussehen als wir uns fühlen. Diese Möglichkeit gibt es.
Sicherlich ist eine gesunde und gut durchblutete Haut in etwas reiferem Alter fast immer das Ergebnis regelmäßiger Pflege. Aber sie kann ein Gesicht nicht mehr verjüngen, wenn eine sichtbare Hauterschlaffung eingetreten ist. Eine Straffung der Haut läßt sich durch Cremes, Salben und andere pflegerische Maßnahmen nicht mehr erreichen.
Die Kosmetische Chirurgie greift ein, wenn Streß, Überarbeitung, Gewichtsabnahme, Kummer, Krankheit oder relativ starke Gewebeweichheit infolge Veranlagung sichtbare Spuren hinterlassen haben. Sie bietet die Chance, durch eine operative Korrektur eine wirklich wirksame Maßnahme zu sein. Ihr Ziel ist es, den Überschuß an weicher Haut zu entfernen, bevor sich die Mimikfalten vertiefen und die elastischen Fasern an diesen Stellen brechen. Gleichzeitig hat die Hebung der Wangen- und Halshaut eine vorbeugende Wirkung. Die geglättete Haut kann nun nicht mehr der Schwerkraft folgend so leicht absinken, überhängen und zu Brüchen der elastischen Elemente im Bereich der Falten führen, wie ohne diesen Eingriff.
"Ein ganzes Lifting", das auch die Schläfen und Stirnpartie einbezieht, ist heute nur ganz selten erforderlich. Fast immer raten wir unseren Patienten nur zu einer Hebung der Wangen- und Halshaut einschließlich Kinnpartie, also zu einem Teillifting. Die Wirkung eines Stirnliftings läßt sich heute oftmals viel einfacher durch Einspritzen von Botox erzielen.
Die meisten Patienten, Frauen und Männer, die solch eine Korrektur wünschen, möchten es für sich selber tun. Sie möchten kein junges Mädchen oder keinen Jüngling kopieren. Sie möchten einfach nur jugendlicher und gepflegt aussehen, im Privat- und Berufsleben mehr Chancen und "noch etwas vom Leben" haben. Der Eingriff kann diesen Menschen im Rahmen ihrer Altersgruppe das bestmögliche Aussehen verschaffen.
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Wann ist der richtige Zeitpunkt für ein Facelifting?
Ein kosmetisch-chirurgischer Eingriff ist immer dann angezeigt, wenn Sie in den Spiegel schauen und Ihnen Ihr Gesicht nicht mehr gut genug ist. Je nach Beschaffenheit der Haut kann eine Korrektur im Lebensalter zwischen etwa ca. 35 bis 80 Jahren vorgenommen werden. Die Erkenntnis und Erfahrung aller namenhaften Operateure auf dem Gebiet der Ästhetischen Chirurgie haben dazu geführt, die Gesichts- und Halshauthebung in immer jüngerem Lebensalter zu empfehlen, da sie sich auch als vorbeugender Eingriff auswirken.
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Ihre Beratung zum Facelifting
Die persönliche Beratung ist Voraussetzung für Ihre Entscheidung zum Lifting und für die Durchführung der Behandlung.
Sie erhalten in unserer Klinik eine umfassende Beratung über die Behandlungsmethode, die allgemeine Betreuung vor, während und nach dem Lifting, über potentielle Risiken, Nachwirkungen und Verhaltensweisen. Selbstverständlich beantworten wir Ihnen sämtliche Fragen zum Facelift.
Wir besprechen mit Ihnen anhand Ihres Ausgangsbefundes, wie Ihr Gesicht und Ihr Hals korrigiert werden könnte. Sie erfahren, welches Ergebnis Sie realistisch erwarten dürfen, auch in Hinblick auf Ihren Haut- und Bindegewebszustand.
Wir erstellen Ihnen ein konkretes Behandlungskonzept und einen verbindlichen Kostenvoranschlag.
Sollten Sie Interesse an einer Behandlung haben, so erbitten wir Ihren Anruf unter der
Tel.-Nr. (030) 893 881-0.
Sie können dabei gern einen Rückruf unseres Chefarztes Dr. Meyburg zwecks telefonischer Beratung mit unserem Sekretariat vereinbaren. Termine für ein persönliches Beratungsgespräch bitten wir ebenfalls telefonisch abzusprechen.
Sollte es Ihnen jedoch nicht möglich sein, uns anzurufen, so können Sie uns natürlich auch eine E-mail an die Adresse info@Klinik-Dr-Meyburg.de schicken.
Bitte planen Sie für die Beratung ca. 1-1½ Stunden Zeit ein. Das ärztliche Beratungsgespräch ist kostenlos und unverbindlich. Es findet in der Regel
nach telefonischer Vereinbarung unter der Nr. (030) 893 881-0
in unseren Beratungsräumen in der Klinik in der Wangenheimstr. 32 in 14193 Berlin-Wilmersdorf statt.
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Weshalb Sie bei uns in guten Händen sind
Facelifts bilden einen wichtigen Schwerpunkte unserer Kliniktätigkeit. Der verantwortlicher Operateur, Chefarzt Dr. Meyburg, hat sich auf Facelifts spezialisiert.
Liftings werden - entgegen landläufiger Meinung - nicht bei der Weiterbildung zum Plastischen Chirurgen erlernt. Wie jeder leicht im Internet in der Weiterbildungsordnung der einzelnen Landesärztekammern nachlesen kann, wird die selbständige Durchführung des Facelifts nicht zur Erlangung des Facharztes verlangt. Es gibt daher nicht wenige Fachärzte für Plastische Chirurgie, die noch nie ein Facelift durchgeführt haben, geschweige denn, diese Operation häufig durchgeführt und eine gewisse Routine dabei erlangt haben !
Chefarzt Dr. Meyburg wurde vor über 25 Jahren von Prof. Dr. Claus Walter, dem damaligen "Papst" der Gesichtschirurgie, in seiner Abteilung für Plastische Chirurgie ausgebildet. Er hat seit Übernahme der Klinikleitung vor über 25 Jahren bisher über 1000 Hals-Wangen-Lifts durchgeführt.
Es ist sehr verständlich, dass Sie sich über die Ergebnisse Ihres Operateurs informieren möchten. Leider hat der Gesetzgeber zum 01.04.2006 die Gesetzeslage geändert. Nach den neuen Bestimmungen des deutschen Heilmittelwerbegesetzes dürfen jetzt auch keine Vorher/Nachher-Bilder von Kosmetischen Operationen mehr gezeigt werden. Dies war bisher stets auch bei anderen Operationen nicht erlaubt. Das betrifft somit auch unsere Informationsunterlagen mit Fotos, die Sie bis zum 31.03.2006 hier öffnen konnten. Diese Einschränkung gilt ausschließlich für die Webseiten deutscher Ärzte, Kliniken und Arztpraxen. Da das Heilmittelwerbegesetz jedoch zumindest ein detailliertes Informieren auf gezielte Anfrage zulässt, kann ich Ihnen im Rahmen einer ausführlichen persönlichen Beratung Vorher-Nachher Bilder demonstrieren.
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Vorbereitung des Lifting
Zur Vorbereitung des Facelifts bedarf es einer persönlichen Untersuchung, Aussprache, Beratung und eines medizinisch aufklärenden Gesprächs. Dabei werden Details, individuelle Besonderheiten, Komplikationen und Risiken, sowie alle speziellen Fragen und Wünsche der Patienten erörtert. Für auswärtige Patienten, die zu einer persönlichen Vorstellung keine Möglichkeit haben, erfolgt die individuelle Beratung und Untersuchung nach ihrem Eintreffen in unserer Fachklinik.
Zu einem Gespräch über die vom Patienten gewünschte Art der Schmerzbetäubung, entweder Vollnarkose oder örtliche Betäubung, werden ggf. unsere hochqualifizierten Fachärzte für die Anästhesie hinzugezogen.
Für den chirurgischen Eingriff, ebenso wie für die gewünschte Allgemeinnarkose oder örtlicher Betäubung, ist eine schriftliche Einverständniserklärung des Patienten erforderlich, wie bei allen anderen medizinischen Eingriffen in anderen Kliniken.
Vor und nach jeder Korrektur machen wir fotografische Aufnahmen. Die Bilder dienen der Dokumentation, gehören wie alle übrigen Unterlagen zur Patientenkartei und unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht. Auf Wunsch überreichen wir dem Patienten Abzüge der Fotos.
Eine vorherige Entfernung von Haaren durch Schneiden oder Wegrasieren ist nicht notwendig. Wir bitten die Patienten nur, die Haare je nach Gewohnheit vorher färben oder tönen zu lassen. In der Klinik wird das Haar unmittelbar vor der Korrektur mit einer Desinfektionslösung gewaschen.
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Die Betäubung während des Facelifting
Der Patient hat die Wahl zwischen örtlicher Betäubung und Allgemeinnarkose. Die Narkose schaltet das Bewußtsein und das Schmerzempfinden im ganzen Körper aus. Der Patient befindet sich vom Beginn der Narkose an bis zu ihrem Ende in einem ruhigen, schlafähnlichen Zustand.
Um das Risiko der Allgemeinnarkose so gering wie möglich zu halten, wird sie in unserer Spezialklink von hochqualifizierten und erfahrenen Fachärzten für Anästhesie durchgeführt, die während der gesamten Dauer des Eingriffs Herz, Kreislauf, Atmung und alle anderen wichtigen Körperfunktionen überwacht.
Wichtig sind ferner gründliche laborchemische Untersuchungen, die über die Leber- und Nierenfunktion, über den Zustand des Herzens, des Kreislaufs, des Stoffwechsels, des Elektrolythaushalts, der Fermente sowie über den Blutstatus Aufschluß geben. Außerdem wird bei älteren Patienten vor jeder Narkose ein EKG und eine Röntgenaufnahme der Lunge angefertigt.
Unmittelbar nach dem Eingriff wird der Patient wieder wach. Der schmerzstillende Effekt wirkt nach Beendigung der Narkose weiter, so daß der im Anfang vorhandene Wundschmerz für den Patienten wenig spürbar wird.
Auf Wunsch des Patienten oder bei einem Gesundheitszustand, in dem die Allgemeinnarkose nicht empfehlenswert erscheint, kann die Korrektur in örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Damit der Patient auch davon so wenig wie möglich merkt, verabreichen wir meistens vor dem Eingriff ein Schlaf- bzw. Beruhigungs- und ein Schmerzmittel, um die Empfindlichkeit des Menschen zu dämpfen. Während der gesamten Operation in örtlicher betäubung erfolgt eine Überwachung durch einen Anästhesisten.
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Operationsmethode und Schnittführung beim Facelift
Die Operationstechniken beim Facelift sind im Laufe der Entwicklung der Kosmetischen Chirurgie immer perfekter geworden. Verziehungen, Verzerrungen und das sogenannte "Maskengesicht" sind dank ausgefeilter Technik bei einem guten Operateur nicht zu befürchten.
Der Ausdruck "Gesichts- und Halsspannung" ist nicht gut und nicht zutreffend. Der Ausdruck "Hebung" ist richtiger.
Die erschlaffte Haut zieht die Wangenpartie und die Mundwinkel nach unten und läßt das Gesicht müde und streng erscheinen. Dem soll durch die Hebung der Haut schräg nach oben entgegengewirkt werden, was die Verjüngung ausmacht.
Es gibt zunehmend viele so genannte Liftings/Facelifts / Faceliftings, die auf einer veralteten Technik beruhen und auch für weniger erfahrene Operateure durchführbar sind. Das Problem dabei ist, daß alle so genannten Soft-, Bio-, S- und ähnliche Liftings einen nur sehr vorübergehenden Effekt erreichen, da sie ausschließlich oder weitestgehend nur auf einer Spannung der Haut beruhen. Da die Haut sehr elastisch ist, wird sie schon nach kurzer Zeit der vermehrten Spannung nachgeben und der Effekt verblaßt schnell. Außerdem entsteht mit dem Ziehen nur der Haut leicht ein unnatürlicher, "operiert" aussehender Gesichtsausdruck.
Die Technik beim Facelift, die Ihnen einen lang-anhaltenden, natürlichen Erfolg verspricht, - Fremde sollten gar nicht bemerken, dass Sie operiert wurden, Sie sollten nur deutlich jünger und frischer aussehen - ist das sog. extended Facelift oder das sog. super-extended Facelift, bei dem neben einer großflächigen Hautunterminierung vor allem die Muskelschicht SMAS (superficial musculoaponeurotic system) gestrafft wird. Dadurch kann die Haut weitgehend spannungsfrei über dem neu konturierten Gesicht angelegt werden, ein perfekter Kinn-Hals-Winkel geschaffen werden und eine normale, natürliche Mimik beibehalten werden.
Dabei wird eine Raffung der Muskelschicht vorgenommen (SMAS-Technik) und damit der entscheidende Teil der Operation: Die Straffung des SMAS sorgt für die Dauerhaftigkeit des Ergebnisses, da diese Schicht sehr viel fester ist als die Haut und somit weniger schnell wieder nachgibt, als dies bei früheren Operationen der Fall war, wo nur die Haut weggeschnitten und gespannt wurde. Nach Straffung des SMAS wird heute die Haut nur noch mit geringer, an manchen Stellen ganz ohne Spannung, angelegt und der durch das Vorgehen entstandene Hautüberschuß entfernt. Dadurch wird der früher häufige „maskenhafte“ Gesichtsausdruck nach Liftings vermieden. Es folgt abschliessend der längste Teil der Operation: Die sorgfältige Hautnaht, welche entscheidend für die Feinheit der späteren Narbe ist.
Der Schnitt beginnt je nach geplantem Eingriff oberhalb des Ohransatzes im Schläfenhaar, verläuft in der natürlichen Hautfalte, in den Hautlinien, dicht vor dem Ohr - um das verdeckende Ohrläppchen herum - und an der hinteren Ohrmuschelfläche entlang. Er endet im Nackenhaar.
Die überschüssige Haut wird an den Wundrändern in Form eines breiten Streifens abgetrennt. Die Lage der mimischen Muskulatur darf dabei nicht verändert werden, so daß die Gesichtszüge ganz natürlich bleiben.
Da beide Gesichtshälften nacheinander in einem Verfahren und mit ganz besonderer Sorgfalt korrigiert werden müssen, sind meist längere Operationszeiten erforderlich. Die Wundränder werden mit sehr feinen intracutanen Nähten (in der Haut versenkt) vereinigt und so geschickt verlegt, daß sie schon nach einigen Wochen im Normalfall nur noch wenig sichtbar sind.
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Wird ein Verband nach einem Facelifting angelegt?
Die frischen Wunden müssen vor allerlei Gefahren, vor allem Infektionen, geschützt werden. Deshalb wird für wenige Tage ein Kopfverband angelegt. Er verhindert auch eine stärkere Anschwellung nach der Korrektur. Danach werden die Wundränder täglich gesäubert und mit Medikamenten versehen.
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Sind Nachschmerzen nach einem Facelift zu befürchten?
Die Nachschmerzen sind in der Regel nicht sehr stark. Sie werden als Druck- oder Spannungsgefühl empfunden. Es treten auf keinen Fall bohrende oder ziehende Schmerzen wie bei Nerven- oder Zahnentzündungen auf. Ein bis zwei Tabletten oder Zäpfchen reichen aus, sie zu unterdrücken.
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Ist ein Klinikaufenthalt nach einem Facelifting erforderlich?
Nach den Erfahrungen unserer und anderer maßgeblicher Kliniken wirkt sich ein Klinikaufenthalt von wenigen Tagen auf die Heilungstendenz günstig aus und verkürzt den Heilungsverlauf ganz erheblich.
Schon am Abend des Operationstages sollten die Patienten mit Hilfe der Schwester kurz aufzustehen. Vom ersten Tag nach der Operation an können sie selbst herumlaufen, am Tisch essen, zur Toilette gehen, sich im Sommer in den Garten legen usw.
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Das Aussehen des Gesichtes nach einem Facelifting
Postoperativ treten für kurze Zeit immer Schwellungen und leichte Blutergüsse unter der Haut der Wangen und der seitlichen Halspartien, eventuell auch der Augenlider, auf. Sie sind je nach Hauttyp verschieden stark und oft seitenverschieden ausgeprägt. Sie stellen keine Komplikation dar. Genau wie "blaue Flecke" am Körper nach Stoß oder Schlag, verfärben sie sich gelblich und verschwinden dann nach ca. 10 bis 14 Tagen. Bei sehr empfindlicher Haut und bei Neigung zu Ödemen können leichte Schwellungen bis zu ca. vier Wochen andauern. Sie sind weniger sichtbar als fühlbar. Das Gewebe der Wangen in Ohrnähe fühlt sich in dieser Zeit etwas derber an als die Umgebung und ist auch unempfindlicher. Nach einiger Zeit normalisiert sich der Zustand. Nach dem Abklingen der Schwellungen bewirkt das Unterhaut-Bindegewebe eine natürliche Straffung der Haut, die nach ca. acht Wochen voll zur Geltung kommt. Die Hautnarben sind anfangs noch leicht gerötet, blassen aber nach einigen Wochen bis Monaten ab.
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Wann werden die Fäden nach einem Lifting gezogen?
Die Nähte dienen nur als Hilfsmittel, die Wundränder dicht aneinanderzufügen bis sie durch die einsprossenden Bindegewebsfasern miteinander verwachsen sind. Es wird ganz überwiegend Nähmaterial verwendet, welches vom Körper allmählich aufgelöst wird und deshalb nicht gezogen zu werden braucht.
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Die Narbenbildung nach einem Facelift
Die Narbenbildung nach einem Facelift ist von Patient zu Patient sehr unterschiedlich. Mehrere Faktoren sind mitbestimmend für das letztendliche Aussehen der Narben: Die Veranlagung, die Struktur der Haut, der Zustand des Bindegewebes, der elastischen Fasern usw. Wichtig ist, daß intracutan, also mit "versenkten" Nähten genäht wird.
Die in den ersten Wochen noch geröteten Narben blassen nach und nach ab, bis sie sich nach mehreren Wochen oder Monaten kaum noch von der Haut unterscheiden. Das richtige Verhalten des Patienten in der nachoperativen Phase kann sehr viel zu einer schönen Narbenbildung beitragen. Dazu gehört z.B. des Einmassieren einer Narbensalbe. Dieses wird mit dem Operateur individuell besprochen.
Sollte sich nach Ablauf eines Jahres zeigen, daß die Narben breiter als im Anfangsstadium geworden sind, so ist eine operative ambulante Narbenkorrektur in örtlicher Betäubung, eventuell auch nur von Teilstücken, angezeigt. Diese verläuft meist sehr erfolgreich, da die Narben zu dieser Zeit nicht mehr durch Spannung und Dehnung der Haut beeinflußt werden.
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Mögliche Komplikationen nach einem Facelifting
Komplikationen sind bei keinem chirurgischen Eingriff auszuschließen. Eine Hals- Wangenhebung ist ein chirurgischer Eingriff und dadurch mit den gleichen Allgemeinrisiken wie jeder andere medizinische Eingriff behaftet. Wir bemühen uns jedoch, das Risiko so gering wie möglich zu halten. Deshalb sind gründliche Untersuchungen des Patienten erforderlich, wie sie bereits in den Abschnitten "Betäubung" und "Vorbereitung" erwähnt wurden.
Den Erfolg einer Behandlung und ihre absolute Risikofreiheit kann kein Arzt garantieren. Die allgemeinen Risiken operativer Eingriffe, wie Thrombosen und Embolien, sind dank der Fortschritte der Medizin aber sehr gering geworden. Wir können auch mehr als früher dagegen tun.
Zur Vorbeugung gegen Thrombose und Embolien lassen wir die Patienten nach der Operation 14 Tage lang Antithrombosestrümpfe tragen. Frühes Aufstehen im Beisein der Schwester, möglichst am Abend des Operationstages, unbedingt aber am nächsten Morgen, wird gefordert.
Trotz gewissenhaftester Blutstillung während der Operation kann sich auch nach Abschluß der Operation immer noch ein Gefäß öffnen und es kann sich dadurch ein Bluterguß (Hämatom) verschiedener Ausdehnung bilden. Er ist an einer gewissen bläulichen oder rötlichen Verfärbung der Haut zu erkennen. Meistens kann er der natürlichen Resorption (Aufsaugen durch den Körper) überlassen werden. Manchmal ist jedoch auch ein nachträgliches Absaugen des Bluts erforderlich. Diese Blutergüsse stellen keine Komplikationen dar, sie können nur bei verschiedenen Menschen infolge verschieden starker Blutungsneigung unterschiedlich ausgeprägt sein.
Wundinfektionen, die zu Eiterungen und Gewebsverlust führen können, sind dank gewebeschonender Operationstechnik und wirksamer Antibiotika sehr selten geworden. Bei extrem dünner Haut kann es im Bereich der größeren Spannung zu verzögerter Wundheilung kommen.
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Wie lange hält der Erfolg eines Lifting an?
Der Erfolg einer Gesichts- und Halshauthebung hält im Allgemeinen ca. acht bis zehn Jahre, bei vielen Menschen, je nach Hauttyp, auch länger an. Danach ist jederzeit erneut eine Korrektur möglich. Der normale Erschlaffungsprozeß kann durch die kosmetische Operation nur verzögert, nicht aber aufgehalten werden. Eine Reihe von Faktoren ist mitbestimmend für das Resultat und sein Andauern über mehrere Jahre, wie Struktur, Dicke, Wassergehalt der Haut, Dicke des Unterhautfettgewebes, Zustand der elastischen Fasern der Haut, erbliche Veranlagung und Zustand der Haut bei Rauchern, langanhaltende und intensive Sonnenbestrahlungen usw.
Die Voraussetzung für ein gutes kosmetisches Ergebnis, d.h. für eine gut gelungene Gesichtshauthebung, ist natürlich immer die Ausführung durch einen Experten auf diesem Spezialgebiet und die Anwendung bester Operationsmethoden. Gewähr für ein gutes Gelingen können nur große Geschicklichkeit, Erfahrung, Routine, Feingefühl und zartes sowie vorsichtiges Vorgehen des Operateurs bieten. Eine gute Pflege und Nachbehandlung nach der Korrektur ist ebenfalls sehr wichtig.
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Facelifting in Kombination mit anderen Eingriffen
Falls erforderlich, kann gleichzeitig mit dem Lifting eine gezielte Absaugung von Fettdepots im Gesichts- und Halsbereich (z.B. "Doppelkinn") mit feinsten Kanülen erfolgen.
Das Resultat eines Teilliftings wird oft vervollständigt durch Kombination mit einer Korrektur der Augenfalten an Ober- und Unterlidern und der sogenannten "Tränensäcke". Diese wird sehr oft gewünscht. Wir führen sie meistens gleich im Anschluß an die Gesichtshauthebung durch. Die Schwellung an den Augenlidern klingt dann im gleichen Zeitraum wie die Gesichtsschwellung ab, ohne daß deshalb der Klinikaufenthalt verlängert zu werden braucht.
Vielfach wird auch eine Kombination mit Unterspritzung von Falten, z.B. der sogenannten "Zornesfalten" zwischen den Augenbrauen von den Patienten gewünscht. In neuester Zeit hat sich die Einspritzung von Botox zur Glättung der Stirnpartie und des Bereiches zwischen den Augenbrauen sehr bewährt.
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Empfehlungen für das Verhalten nach einem Facelifting
Vor der Entlassung aus der Klinik erhalten die Patienten ein Merkblatt mit Verhaltensempfehlungen für die nachoperative Phase. Mit einer gewissenhaften Beachtung unserer Empfehlungen für das Verhalten vor, während und nach der Behandlung können Sie Ihre natürlichen Heilungskräfte sehr unterstützen und sich damit selbst sehr helfen.
Sehr wichtig ist ein strikter Alkoholverzicht, auch auf Bier und Sekt für mindestens 4 Wochen nach dem Eingriff.
Die erste Haarwäsche wird in der Klinik durch eine Schwester wenige Tage nach der Op ausgeführt. Haarefärben und Tönen sollten die Patienten erst wieder nach einer Pause von vier bis sechs Wochen.
Die Benutzung der Sauna und des Solariums ist frühestens nach ca. 10 bis 12 Wochen angebracht.
Alle Arten von Bestrahlungen im Kopfbereich (Rotlicht, UV-Licht usw.) sollten ca. 10 bis 12 Wochen nicht angewandt werden.
Spazierengehen, Radfahren und Wandern dürfen die Patienten schon nach kurzer Zeit. Alle anderen Sportarten sollten je nach Art des Sports erst nach einigen Wochen in Absprache mit dem Operateur betrieben werden.
Die noch einige Wochen vorhandenen Schwellungen sind mehr fühlbar als sichtbar. Das Gewebe der Wangen wird noch längere Zeit etwas derber und gefühlsärmer sein als die Umgebung, wird sich aber vollkommen im Laufe der Zeit normalisieren.
Zur Pflege der Narben sollten Sie diese, nach deren vollständigen Abheilung, täglich mehrmals mit einer vom Arzt verschriebenen Salbe vorsichtig behandeln. Bitte die Wunden nur mit gründlich gereinigten Händen berühren.
Von ganz großer Bedeutung ist eine gute Pflege der Haut, nicht nur für einige Wochen nach der Korrektur, sondern ständig.
Dabei sollten mehrmals täglich gute Cremes vorsichtig und zart mit den Fingerspitzen in die Haut eingeklopft werden. Diese kleine Mühe wird sich lohnen und den guten Zustand der Haut für viele Jahre erhalten. Starkes Reiben und Zerren schadet den zarten Hautpartien.
Beim Urlaub in südlichen Ländern, an der See oder im Hochgebirge ist der Schutz der frischen Narben vor ultravioletten Strahlen durch Tragen eines Hutes und durch Sonnenschutzcremes mit sehr hohem Sonnenschutzfaktor wichtig.
Eine gut gelungene Hauthebung der Gesichts- und Halspartien (Facelift) wirkt sich bei den Patienten sehr positiv auf die gesamte Lebenseinstellung aus. Das jüngere, gesündere Aussehen gibt den Menschen neue Lebensenergie.
Kosten und Finanzierung eines Facelifting
Unsere Spezialklink in Berlin, die sich seit 50 Jahren bewährt hat und weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt ist, bietet Ihnen bei höchster Qualität keinesfalls überhöhte Preise. Die Kosten eines Facelifts einschließlich aller Nebenkosten für die Voruntersuchung, die Narkose, den Klinikaufenthalt und die Nachbehandlung richten sich danach, welche Bereiche genau zu korrigieren sind. Diese Kosten können wir Ihnen daher erst bei Ihrer persönlichen Vorstellung, beim kostenlosen und unverbindlichen Beratungsgespräch, genau nennen.
Die Kosten für ein Lifting des Hals- und Wangenbereiches, der häufigsten Korrektur, einschließlich aller Nebenkosten (für Voruntersuchung, Narkose, Klinikaufenthalt, ambulante Nachbehandlung usw.), hängen u.a. vom Umfang des Eingriffs, der Art der Unterbringung (Ein-Bett- oder Zwei-Bett-Zimmer) usw. ab. Sie liegen bei etwa 6.500,-- Euro.
Unter bestimmten Voraussetzungen können wir einen 10%-igen Rabatt gewähren.
Auch eine Finanzierung ist ggf. möglich. Diese Fragen können beim persönlichen Beratungsgespräch geklärt werden.
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